„Saasener Schlachtplatte“ der SPD war wieder ein voller Erfolg

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„Saasener Schlachtplatte“ der SPD war wieder ein voller Erfolg

Wieder dabei:  Landrätin Anita Schneider und Mathias Körner (Vorsitzender der Kreis-SPD)


Manfred Schmitt, Vorsitzender der Reiskirchener Sozialdemokraten,  gab zwar  bei der Begrüßung die Parole aus:  „Wellfleisch statt Wellness“,  aber eigentlich waren die  90 Gäste  gekommen,  um „Mit Wellfleisch zur Wellness“  zu gelangen.     Zumindest waren alle wieder vollauf zufrieden mit dem rustikalen Buffet,  das das Saasener SPD-Team unter Regie von Jürgen Damm vorbereitet hatte.     Nach dem Aufbau der Köstlichkeiten gegen  18.30 übernahmen Helfer aus den Ortsbezirken die Versorgung der Gäste mit Getränken.
Dieser winterliche Brauch zieht nun schon seit vielen Jahren Genossen aus dem Ortsverein, Freunde und Nachbarn  –  aber auch Gäste aus anderen Gemeinden und regelmäßig Prominenz aus der  Kreispolitik in die Sport- und Kulturhalle nach Saasen.  Diesmal  waren sogar Gäste aus Griechenland bei der Schlachtplatte zu begrüßen  !    Dieser  „Renner“ unter den Veranstaltungen der SPD ist  alljährlich wohl nur in Saasen möglich  –  in keinem anderen Ortsteil dürfte sich für dieses spezielle Angebot so viel Engagement und Sachverstand finden.
Der Gast, der die Produkte bestaunt und genießt,  ahnt wenig von den Arbeits-stunden, die vorher geleistet werden mußten  –  meist wirken die Helferinnen auch im Verborgenen  und können nur hinter der „Durchreiche“ vermutet werden.
Neu als Gäste aus anderen Gemeinden waren diesmal Bürgermeister Stefan Bechthold aus Fernwald und  aus Kleinlinden der  SPD-Vorsitzende Stefan
Prange.  Der Vorsitzende der Kreis-SPD,  Mathias Körner,  kann dagegen schon als Stammgast bezeichnet werden.  In seiner Grußadresse ging er auch  auf die Lage der Flüchtlinge im Kreis ein und appellierte eindringlich an alle,  diesen Menschen, die vor Krieg und Terror in ihrer Heimat fliehen  mit  „Anstand,
Verstand  und Mitgefühl“ zu begegnen. Landrätin Anita Schneider, in Saasen  seit Amtsantritt fast regelmäßig dabei,  informierte über aktuelle Zahlen,  mit denen der Landkreis planen muß. Täglich kommen etwa 900 Flüchtlinge nach Hessen.  In der  Erstaufnahme in Gießen sind derzeit 4.500 Personen unterge-bracht.  Der Landkreis muß mit etwa 100 Personen pro Woche rechnen.
In Lich, Leihgestern und Buseck sind inzwischen Leichtbau-Hallen errichtet worden  –  vermutlich die letzten, denn eine Lösung mit Wohn-Containern scheint günstiger zu sein.  Sie wolle auch  –  so Anita Schneider  –  die Belegung von Sporthallen möglichst vermeiden.  Angesichts vieler leerstehender Räumlichkeiten im Bereich von Betrieben, Behörden, Kasernen  sei es sinnvoll, einen Zweckverband zur „Leerraum-Verwaltung“  zu gründen
Trotz aller Schwierigkeiten  zeigte sich die Landrätin verhalten optimistisch und meinte, es sei zu schaffen,  wenn Bund, Land, Kreis und Gemeinden zusammen-stünden.  Natürlich müsse auch die Arbeit der vielen freiwilligen Helfer gewürdigt werden.
Anita Schneider war höchst erfreut, drei neue Mitglieder bei der SPD zu begrüßen:  Renate Nachtigall, Michael Nachtigall  und Daniel Schneider  stärken jetzt über ihren Ortsbezirk Saasen natürlich auch die SPD in der Gemeinde;  die jungen Männer kandidieren bereits auf den Listen zum Ortsbeirat  und zur Gemeindevertretung.  Monika Breidenbach aus Burkhards-felden wurde von Mathias Körner  für  25-jährige Treue zur SPD geehrt.
Auch sie ist in ihrem Ortsteil auf der Liste der SPD-Bewerber für den Ortsbeirat.
Im Rahmen der Hinweise auf kommende Veranstaltungen teilte Michael Seipp mit,  daß es gelungen sei,  zum  25.  Neujahrsempfang  der SPD Hattenrod  am   17. Januar 2016  als  Gast und Redner  Kurt Beck zu gewinnen,  der  20 Jahre lang im Nachbarland  Rheinland-Pfalz als Ministerpräsident wirkte  und auch  ebenso lang dort  SPD-Vorsitzender war.
Manfred Schmitt schloß  den offiziellen Teil des Abends mit dem Appell,
im kommenden Wahlkampf für die SPD und ihre Kandidaten trotz winterlicher Kälte aktiv zu werden und zu bleiben  –  getreu dem Motto:  „SPD  –  immer am Ball !“

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